Mehr Präsenz des Ordnungsamtes in der Innenstadt

Bereits im letzten Jahr hat Eveline Breyer als Ordnungsamtsdezernentin einen Runden Tisch „sichere Stadt“ gegründet, an dem Polizei, Jugendamt, Außendienst und Prävention sitzen und beraten, welche Probleme es gibt, wie sie behoben werdenund wo zusammengearbeitet werden sollte. Als ein Kernthema hat sich die Innenstadt herauskristallisiert. „Mehr Präsenz von Ordnungshütern ist aus meiner Sicht notwendig, um pöbelnden und lärmenden Gruppen zu begegnen und Verschmutzungen zu vermeiden“, erklärt Eveline Breyer.

Deshalb hat die Verwaltung vorgeschlagen, das Ordnungsamt mit zwei Stellen zu verstärken, um auch regelmäßig abends und nachts in der Innenstadt Runden zu drehen und für Ordnung zu sorgen. Im Alltag immer in enger Abstimmung mit der Polizeiinspektion Ingelheim.

Doch dies bedarf noch eines Beschlusses des Stadtrats. Ist dieser gefasst, dauert es weitere Monate, bis Stundenzahlen erhöht oder neues Personal eingestellt ist. „Deshalb habe ich per Eilentscheidung entschieden, den Außendienst durch Security zu verstärken. Zunächst befristet bis Ende  Oktober, können wir so die Sommerzeit überbrücken. Konkret werden zwei Kollegen des Außendienstes mit zwei Security-Mitarbeitern verstärkt. Die ersten Erfahrungen sind durchweg  positiv“, betont Breyer. Aus ihrer Sicht gehe es auch gar nicht darum, ständig Platzverweise zu erteilen. Oftmals komme man durch Hinweise und Überzeugen schon viel weiter. „Aber  Präsenz ist wichtig. Die zeigt Wirkung und ermöglicht bei Bedarf ein schnelles Eingreifen.“

Breyer plädiert aber auch dafür, die Situation in Ingelheim realistisch zu sehen. Im Verhältnis zu  anderen Städten sei die Situation nicht dramatisch. Jedoch könne sie Anwohner und Bürger gut verstehen: „Wenn sich abends junge Mädchen und Frauen unwohl fühlen und nicht alleine  vom Bahnhof nach Hause gehen möchten, müssen wir handeln und wer auf Dauer nachts aufgrund von lärmenden Gruppen nicht richtig schlafen oder seinen Wohnungseingang morgens  verdreckt vorfindet, für den ist das eine Belastung.“ Die Lebensqualität in der Innenstadt muss erhalten bleiben. Jugendliche haben natürlich genauso das Recht, sich in der Innenstadt  aufzuhalten wie Erwachsene. Aber für alle gelten die gleichen Rechte und Pflichten.

 

 

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