17.02.2017 - Dorothea Schäfer: Die Rheinwelle ist an der Kapazitätsgrenze

„Die Förderung des Sports ist für mich eine gesellschaftspolitische Aufgabe, der sich auch der Landkreis nicht entziehen kann“, erklärt die Landtagsabgeordnete und Kreistagsfraktions-vorsitzende Dorothea Schäfer (CDU). Aus aktuellem Anlass weist sie auf das Regionalbad, das von den Städten Bingen und Ingelheim betrieben wird, hin. „Die Rheinwelle ist so erfolgreich, dass die Kapazitäten in den Bereichen Schul- und Vereinssport nahezu vollständig ausgelastet sind“, so Schäfer. Sie denkt daher darüber nach, wie der Landkreis Unterstützung leisten könne.

Es gebe vermehrt Nutzungskonflikte zwischen den Freizeitschwimmern und den Sportschwimmern, den Schwimmkursen und dem Schulsport. Schäfer begrüßt daher das Vorgehen der beiden Träger, die nach ihrer Auffassung pragmatische Ansätze verfolgen, um die Nutzungskonflikte zu entzerren. Richtig sei es auch, wie in der AZ vom 10.2. berichtet, freie Kapazitäten der umliegenden Hallenbäder mit einzubeziehen und hierfür auch über eine Verbesserung der Transportmöglichkeiten nachzudenken. Diese Ziele müssen nach ihrer Auffassung schon deshalb weiterverfolgt werden, weil andernfalls kurzfristig keine Entspannung der Situation in der Rheinwelle und auch nicht für die Vereine und Schulen erreicht werden könne.

Mittelfristig stelle sich aber die Frage, ob nicht auch der Landkreis im Rahmen der über die Gemeindegrenzen hinausgehenden Aufgaben für Sport, Erholung und Gesundheit tätig werden müsse. Nach Meinung von Dorothea Schäfer könnten die Schulen im Raum Bingen, Gau-Algesheim, Ingelheim und Heidesheim-Wackernheim die Rheinwelle nicht im erforderlichen Umfang nutzen. Die weiterführenden Schulen gehörten aber zu den Pflichtaufgaben des Kreises. Ernsthaft nachzudenken sei daher, ob und wie sich künftig auch der Landkreis finanziell beim Regionalbad Rheinwelle mit Blick auf den Schul- und Vereinssport engagieren müsse.

 

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