21.02.2017 - Bürger und Flüchtlinge sind gefordert

Der Stadtrat hat am 20.02.2017 einstimmig den Ingelheimer Appell beschlossen. CDU-Fraktionsvorsitzender Hans-Richard Palmen begründet die Zustimmung seiner Fraktion.

„Leider nehmen weltweit Vorurteile, Hass und Gewalt zu. Rechtlosigkeit, Kriege und Vertreibungen sind die schrecklichen Folgen. Deshalb suchen Flüchtlinge Schutz in Deutschland. Sie wissen, dass Toleranz und gegenseitiger Respekt Kernbestandteil westlicher Demokratien ist“, so Palmen. Deshalb sei es richtig, dass der Stadtrat dem Ingelheimer Appell zustimme. In ihm heißt es, dass wir in Ingelheim für ein Klima der Toleranz und des gegenseitigen Respekts eintreten.

Toleranz, Respekt sowie Verständnis und materielle Unterstützung seien in jedem Fall erforderlich, auch wenn nach den Gesetzen nicht alle Asylsuchende in Deutschland bleiben können.

„Wohin Intoleranz und Respektlosigkeit führen, haben wir an brennenden Asylantenheimen genauso gesehen wie an den Kölner Silvesternächten“, so Palmen weiter. Dies solle es auch nicht ansatzweise in Ingelheim geben. In Ingelheim gebe es vielfältige Initiativen von freiwilligen Helfern, Kirchen, Vereinen, Unternehmen und WBZ rund um den Runden Tisch Asyl. „Sie alle sorgen dafür, dass die Menschen, die zu uns kommen, menschenwürdig aufgenommen werden. Ihnen gilt unser aller Respekt und Dank“, meint die CDU.

Toleranz und gegenseitiger Respekt sind nach Auffassung der CDU aber niemals eine Einbahnstraße. Ein solches Klima kann nach ihrer Meinung nur gelingen, wenn es von den Bürgern und von Flüchtlingen in gleicher Weise gelebt und gepflegt wird.

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