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Wohnungsnot in Ingelheim?

In der zweiten Folge unseres Immobilien-Überblicks beschäftigen wir uns mit dem Miet-Markt in Ingelheim und Umgebung.

Ganz generell lässt sich festhalten, die „Landflucht“ ist ein sich verschärfendes Problem in Rheinland-Pfalz.  So sieht es auch der Immobilienverband IVD West.  Er verzeichnet einen Sog in Städte wie Mainz und das nahegelegene Umland.  Dadurch wird der Markt enger für Kaufinteressenten, aber auch für Menschen, die mieten wollen.  Positive Nachricht: Der Mietpreis pro qm (gute Wohnlage, Drei-Zimmer-Wohnung, rd. 70qm, Bestand nach 1948) blieb in 2016 stabil oder stieg nur leicht, nachdem er in den drei Jahren zuvor rasant gestiegen war.   Er liegt in Mainz pro qm bei 11,80 Euro; in Bingen bei 9,20 Euro und in Ingelheim bei 9 Euro im Durchschnitt.

Anfang August standen dem Mietsuchenden in Ingelheim, Heidesheim und Wackernheim nur 30 Angebote in den großen Internet-Portalen zur Verfügung.  Das Angebot reichte von einer 35 m2 Wohnung für 395 Euro Kaltmiete bis zur 126 m2 Wohnung mit schönem Blick für 1.300 Euro kalt.

Einig sind sich viele Immobilienmakler in der Prognose für die Zukunft. Der Druck auf den Speckgürtel von Mainz wird sich weiter verschärfen, da die Wirtschaftsprognosen und der Stellenmarkt sich gut darstellen und nicht genügend gebaut wird. Für Ingelheim ist das eine besondere Herausforderung, da es nicht genügend Baugebiete gibt. Insbesondere gehören Wohnraum für Familien mit Kindern oder Rentner mit kleinem Einkommen zur Mangelware.

Wie steht die CDU in ihrem Wahlprogramm für die Bundestagswahl zur knappen Wohnraum-Situation?

  • Um den Wohnungsbau anzukurbeln, soll es Steuerabschreibungen für Neubauten zu Mietzwecken geben. Das Ziel: 1,5 Millionen neue Wohnungen in den nächsten 4 Jahren
  • Um vom Mieter zum Eigentümer werden zu können, soll die Grunderwerbssteuer beim ersten Kauf von Wohneigentum erlassen werden
  • Bei der Eigentumsfinanzierung werden sich Kinder positiv bemerkbar machen: 1200 Euro Baukindergeld pro Kind pro Jahr für die ersten 10 Jahre; sowie eine schrittweise weitere Anhebung des Kinderfreibetrags.
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