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CDU-Fraktion für Citymanagement

Die CDU-Fraktion hat für den Haushalt 2019 den Antrag gestellt, eine Stelle für den Bereich Wirtschaftsförderung /Citymanagement zu schaffen. Dies teilte der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Sascha Lakinger mit.

Seit der Ausgliederung verschiedener Aufgabenbereiche aus der Verwaltung sei diese Stelle nicht besetzt. Nach Kenntnis der CDU habe es Bemühungen gegeben, die Stelle verwaltungsintern zu besetzen, was nicht gelungen sei. Lakinger begründet den Vorstoß der CDU: „Die Aufgaben dürfen nach unserer Auffassung nicht unbearbeitet bleiben.

Beispielsweise sollte die Kooperation der im Stadtzentrum ansässigen Einzelhändler und Dienstleister unter Beteiligung eines Citymanagers verstärkt werden, damit die Potentiale voll genutzt werden können.“

„Ferner sind die in Planung befindlichen Gewerbegebiete zu betreuen. Nicht zuletzt sollten die Chancen genutzt werden, vorhandene Unternehmen zu beraten und Unternehmen mit hochwertigen Arbeitsplätzen anzusiedeln,“ ergänzt Manfried Bajorat.

Neuer Markt soll Europaplatz heißen

Nach Auffassung der  CDU-Fraktion soll der Stadtrat beschließen, dass Neue Markt künftig den Namen Europaplatz trägt, dies berichtete Vorsitzender Hans-Richard Palmen aus der jüngsten Sitzung seiner Fraktion. Der Stadtrat soll damit eine Alternative zum Vorschlag der SPD erhalten, die ihn „Platz der Menschenrechte“ nennen möchte.

Nach Meinung des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Sascha Lakinger findet die sehr konkrete Idee der europäischen Einigung aufgrund der Städtepartnerschaften seit vielen Jahren in Ingelheim breite Unterstützung. „Unsere Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger haben deshalb schon seit Langem viele Freunde in Großbritannien, Frankreich, Italien und in Polen“, so Lakinger.

Manfried Bajorat macht darauf aufmerksam, dass vor dem Neubau des WBZ  sich in dessen östlichen Bereich Wegweiser in Richtung unserer Partnerstädte mit Angaben zur Entfernung befunden haben. „Ein kleiner Partnerschaftsplatz“, wie er meint. Die Gäste aus unseren Partnerstädten hätten diesen kleinen Platz immer als Zeichen des Willkommens und der Begrüßung gedeutet.

Wegen nationaler Egoismen und Rechthaberei in einigen Staaten der EU ist das europäische Einigungswerk nach Auffassung der CDU-Fraktion gefährdet. Das voraussichtliche Ausscheiden Großbritanniens aus der EU stelle zudem einen großen Verlust für die Europäische Union dar.

Das Werk der europäischen Einigung sei gerade jetzt, wo die bisherige Führungsmacht der westlichen Welt in erster Linie ihre eigenen Interessen verfolgt, existenznotwendig für die europäischen Staaten, hebt Hans-Richard Palmen hervor.

 „Indem wir dem Platz vor unserem Rathaus den Namen „Europaplatz“ geben, wollen wir ein Zeichen setzen, dass wir die europäische Einigung für unumkehrbar halten und wir mit Herz und Tatkraft daran mitwirken wollen, dass Europa sich friedlich und zum Wohl der hier lebenden Menschen weiter entwickelt“, ergänzt Sascha Lakinger“.

Digitales Rathaus Ingelheim

Nach Meinung der CDU-Fraktion soll die Stadtverwaltung mehr Online-Anträge ermöglichen. Darum hat sie in der letzten Ratssitzung darum gebeten, eine Übersicht darüber zu geben, welche Möglichkeiten bereits heute bestehen, so der stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzende Sascha Lakinger.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Ingelheim am Rhein leisten hervorragende Arbeit im Bürgerservice. Doch auch sie können nicht rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Antragstellungen online sind daher nach Auffassung der CDU eine wichtige Ergänzung des heutigen Angebots.

Nach Auffassung von Andreas Ritz, Vorstandsmitglied der CDU, sollen Bürgerinnen und Bürger, wie auch Unternehmen und die Verwaltung durch den Wegfall überflüssiger Behördengänge zu entlastet werden. Zu allen Ämtern sei bereits heute eine digitale Kontaktaufnahme per E-Mail möglich. Gegenwärtig biete die Homepage der Stadtverwaltung Ingelheim unter https://www.ingelheim.de/buergerservice-aktuelles/formulare-downloads/ viele Merkblätter und Antragsformulare zum Download an. Hieran soll selbstverständlich festgehalten werden.

„Der Ansatz ist gut und zeigt die vielfältigen Möglichkeiten der Digitalisierung beim Bürgerservice auf“, so Ritz. Doch schon beim Öffnen der Dokumente stelle man fest, dass es sich meist eben nicht um ausfüllbare Formulare handelt, sondern um Dokumente, die man ausdrucken und per Hand ausfüllen müsse.

Die CDU-Fraktion begleitet die Verwaltung bei ihrem Weg hin zu einer professionellen Digitalisierung des Rathauses und der dort angebotenen Dienstleistungen, so Sascha Lakinger.

CDU Ingelheim besucht Heidesheimer Einzelhändler

Die Heidesheimer Einzelhändler im Ortskern der Gemeinde sichern schon seit vielen Jahren die Nahversorgung der Bürger. Insbesondere für die älteren Einwohner, die nicht ohne weiteres ins Gewerbegebiet nach Uhlerborn oder in die Ingelheimer Mitte kommen können, bieten die engagierten Ladenbesitzer ein umfangreiches Angebot. Bäcker, Metzger, Apotheken, Supermarkt, Hofladen, Schreibwaren, etc., alles ist im Heidesheimer Ortskern zu finden. Die Erhaltung dieser Struktur ist erklärtes politisches Ziel der CDU Ingelheim. Daher besuchte Ortsvorsteher Kandidat Oliver Dyllick zusammen mit Bürgermeisterin Eveline Breyer am Vormittag des 02. November verschiedene Heidesheimer Einzelhändler, um sich ein genaueres Bild über die Situation der einzelnen Geschäfte zu machen. Mit dabei waren auch die CDU Vorstandsmitglieder Hans-Christian Fröhlich und Michael Beaury.

Die CDU-Gruppe traf auf hochmotivierte Geschäftsinhaber, bzw. Geschäftsleiter. Alle bestätigten, dass die Heidesheimer Bürger die Geschäfte positiv annehmen und die Kundschaft seit vielen Jahren sehr treu ist. Trotzdem gibt es für die einzelnen Geschäfte aber auch Herausforderungen wie die Parkplatzsituation oder ein Lieferservice für ältere Mitbürger. Letzterer wird seitens der Kunden häufig gewünscht, ist aber nicht ohne weiteres betriebswirtschaftlich machbar. Dennoch: Man möchte gerade auch für die älteren Bürger den „Zugang“ zu benötigten Waren und Dingen des täglichen Lebens sichern und die Einzelhändler tun dies auch sehr kreativ. Hierfür sind auch Parkplätze in unmittelbarer Nähe notwendig. Dies ist bei einigen Geschäften gegeben, bei anderen muss über kreative Lösungen nachgedacht werden. Ortsvorsteher Kandidat Oliver Dyllick erklärte: “Wir werden uns um realistische, pragmatische Lösungen für die Parkplatz- und Lieferproblematik bemühen und mit den zuständigen politischen Gremien in Kontakt treten, um gemeinsam neue Ideen zu entwickeln. Es ist geplant hierzu einen „runden Tisch“ zu veranstalten.“

Auch das Finden qualifizierter Mitarbeiter ist eine immer größere Herausforderung. Zum einen streben junge Menschen heute seltener eine Ausbildung im Bäcker- und Metzger-Handwerk an, zum anderen sind die Arbeitszeiten (insbesondere die Verfügbarkeit am Samstag) im Einzelhandel nicht attraktiv. Aber es gab auch viel positive Informationen: So wird beispielweise der Treff 3000 im Laufe des nächsten Jahres in einen Edeka Express umgebaut und wird dann in modernem Ambiente ein vielfach größeres Sortiment für die Kunden im Ortskern anbieten.

Als Fazit kann man festhalten, dass die Heidesheimer Einzelhändler gut aufgestellt und fest in der Gemeinde verwurzelt sind. „Wir haben auf unserem Rundgang viele Menschen getroffen, die mit Herzblut ihrem Beruf nachgehen und so die Nahversorgung der Heidesheimer Bürger sichern. Wir danken allen für die interessanten Einblicke und den sehr freundlichen Empfang!“ So Bürgermeisterin Breyer. Michael Beaury ergänzte: “Die CDU-Ingelheim sieht die Nahversorgung in allen Stadtteilen als wichtiges Ziel, an dem man fortlaufend arbeiten muss.“

Die CDU Ingelheim wird sich weiter der Stärkung des Einzelhandels widmen und sich für die Lösung der bestehenden Probleme einsetzen. “Man darf nicht vergessen, dass die besuchten Einzelhändler auch für fast 50 Arbeitsplätze in Voll- und Teilzeit stehen. Auch aus diesem Grund ist es wichtig, sich an dieser Stelle politisch einzusetzen!“ Bemerkte Vorstandsmitglied Hans-Christian Fröhlich am Ende der Tour.

 

Diana Hofmann auf der Europawahlliste

Dieser Tage wurden in Frankenthal die Bewerber des CDU-Bezirksverbandes Rheinhessen-Pfalz für die Europawahl nominiert. Die Ingelheimerin Diana Hofmann wurde dabei auf Platz vier der Bezirksliste gewählt.

In ihrer sehr persönlichen Rede vor den Mitgliedern begründete Hofmann ihre Entscheidung für eine Kandidatur mit dem Wunsch, dass ihr Sohn und alle Kinder auch in Zukunft in einem starken Europa aufwachsen und leben können.  Die Stärke von Europa sei auch, dass jeder die gleichen Chancen für die Zukunft bekomme, so Hofmann.

Diana Hofmann, die 1979 in Thüringen zur Welt gekommen ist, betonte, wie sehr die Wende sie geprägt hatte. „Von heute auf morgen waren die Grenzen offen und man konnte sich frei bewegen, frei reisen. Endlich durfte ich auf das Gymnasium, Abi machen und studieren – vorher war dies undenkbar. Und dann – wenige Jahre später – fielen auch die europäischen Grenzen“, erklärte sie in der Versammlung.

„Die Kinder von heute kennen Europa ohne Hürden: in den meisten Ländern ohne Geldumtausch oder Grenzkontrollen.“ Diana Hofmann wünscht sich auch für die zukünftigen Generationen, dass diese die großen Freiheiten und Chancen, die Europa bietet, nutzen können.

Diana Hofmann ist seit 2001 CDU Mitglied und saß für die Partei 7 Jahre im Ingelheimer Stadtrat. Seit vielen Jahren wirkt sie als Kreisschatzmeisterin der CDU Mainz-Bingen.

„Es ist für mich eine große Ehre, dass mein Kreisverband mir mit einem einstimmigen Votum das Vertrauen für meine Kandidatur ausgesprochen hat. Ich weiß, dass die Chancen ins Europaparlament einzuziehen für mich eher schlecht stehen, aber ich werde trotzdem einen aktiven Wahlkampf leisten und hier versuchen, unseren Bürgerinnen und Bürgern Europa wieder nah zu bringen und in ihnen die Leidenschaft für Europa wieder neu zu entfachen“, so Hofmann abschließend.

Die Landesliste der CDU Rheinland-Pfalz wird im November aufgestellt.

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