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09.01.2018 - Vielfältige Aspekte des Flüchtlingsthemas

Im Februar 2017 hat sich der Ingelheimer Stadtrat einstimmig mit den Stimmen der CDU dem „Ingelheimer Appell“ angeschlossen. Der Beschluss besagt, dass der Stadtrat wegen der vor Krieg und Vertreibung Schutz und Hilfe suchenden Menschen  „in unserer Stadt für ein Klima der Toleranz und des gegenseitigen Respekts“ eintritt. Zu dieser Aussage steht die CDU nach wie vor und ohne Einschränkungen, so CDU- Fraktionsvorsitzender Hans-Richard Palmen.

Der jetzt öffentlich ausgetragene Streit gehe daher nicht um den Inhalt des Beschlusses, sondern nur darum, wie mit ihm umgegangen wird. Der Stadtrat hat, so Palmen, nie beschlossen, dass alle seine Mitglieder fotografiert und auf einem Plakat abgedruckt werden sollen. Vielmehr blieb ausdrücklich offen, wie der Beschluss umgesetzt werden sollte. Die CDU-Fraktion hält nichts davon, dass der Stadtrat seine Beschlüsse durch Gruppenfotos bekräftigt und hat sich daher an dem Fototermin nicht beteiligt.

Sie ist der Auffassung, dass man das Flüchtlingsthema mit seinen vielfältigen Aspekten entsprechend differenziert behandeln muss, so Manfried Bajorat. Hierzu sei ein winziger Text auf einem Plakat ungeeignet. Um Toleranz und gegenseitigen Respekt zu fördern, muss man nach Meinung von Sascha Lakinger auch die Sorgen der Menschen, die sich in ihrer Sicherheit bedroht fühlen oder Angst um ihren Arbeitsplatz haben, ernst nehmen und sie aufgreifen.

Hilfsbedürftigen müsse geholfen und alles zur Integration der anerkannten Flüchtlingen unternommen werden. Es dürfe aber kein Verbot geben, über alle Aspekte der Flüchtlingsfrage offen zu sprechen, so Manfried Bajorat.

Die CDU hat wegen des großartigen Einsatzes der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe im vergangenen Jahr vorgeschlagen, die Preisverleihung am Karlstag auf den Runden Tisch Asyl und seine vielen, vielen Helfer auszuweiten.

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