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Was ist eigentlich die Familien-Wiese auf der Jungau? Die CDU stellt ihre Vorstellungen da

Seit Jahren setzt sich die CDU-Fraktion dafür ein, dass das westliche Rheinufer, die Jungau, zum Freizeitareal weiterentwickelt wird. Im letzten Bau- und Planungsausschuss wurden die Pläne für die Dammsanierung vorgestellt. Nun ist klar, dass der Damm entlang der Jungau nicht verbreitert wird und damit die Gestaltung der Jungau beginnen kann.

Viel wurde darüber gesprochen und geschrieben, Bürger beteiligt und Planer ans Werk gelassen. Im letzten Herbst hat die CDU einen neuen Vorstoß im Stadtrat gemacht, die Planungen fertig zu stellen. „Dabei haben wir festgestellt, dass Stimmen, die gegen eine Planung und Gestaltung sind, glauben, wir wollen hier etwas großes, teures und nicht naturnahes verwirklicht haben“, erklärt Fraktionsvize Sascha Lakinger. „Dies ist bei weitem nicht der Fall. Deshalb möchten wir noch mal öffentlich darstellen, was wir uns vorstellen.“

Im Mittelpunkt steht die Wiese direkt vorne auf der Jungau. „Sie soll zur Familien-Wiese entwickeln werden, in dem sie regelmäßig gepflegt wird“, meint Lakinger. „So können Jugendliche picknicken, Kinder Drachen steigen lassen und gemeinsam mit Eltern und Großeltern ihre Freizeit in der Natur gestalten.“ Grillen soll dabei nicht gestattet werden. Wichtig sei aber auch, dass Hunde in diesem Bereich angeleint laufen und ihr „Geschäft“ von den Haltern entfernt wird. Deshalb fordert die CDU-Fraktion eine Parksatzung wie Bingen sie habe.

 

Blick auf den Rhein

Einen Steg möchte die CDU-Fraktion auf den Rhein nicht. Zum einen, weil die Wiedererrichtung sehr teuer sein würde und zum anderen, weil die Haltbarkeit und Dauer in Frage steht.

„Der Blick auf den Rhein sowie das Erleben des Wassers soll den Besucher ermöglicht werden, indem der sogenannte Entenhafen von der Verwucherung befreit wird“, sagt der CDU-Mann. „Die Trauerweiden sollen selbstverständlich erhalten bleiben.“ Dass dies rechtlich zulässig ist, hat ein Antrag der CDU im Umweltausschuss gezeigt. Doch der Umweltausschuss hat sich mehrheitlich gegen den Antrag der CDU damals gestimmt.

 

Gestaltung des Areals

Die Sitzbänke sollten weiterhin regelmäßig gepflegt und vielleicht ergänzt werden. Darüber soll aus Sicht der CDU das Areal nicht weiter gestaltet. „Keine Gastronomie, keine künstlerische Gestaltung, kein Firlefanz so wie es die Planer für mehrere Hunderttausende Euro vorgeschlagen habe“, betont Lakinger. Die CDU-Fraktion sieht Kosten bei der Umsetzung und langfristigen Pflege. Diese möchte die CDU durch einen Anfrage bei der Verwaltung erfahren. „Weniger ist dort mehr. Uns geht es darum als Familie die Natur entspannt zu genießen.“ Darauf müsse man auch nicht warten, bis die finalen Pläne zur Dammerweiterung vorliegen. Diese Art der Gestaltung lässt weiterhin die Verlegung des Spielplatzes, des Generationen-Parcours und Ballspielfeldes zu.

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