Zuhörtour der CDU im Stadtteil West - Verkehrsthemen im Vordergrund

Viel Lob gab es von den Besuchern für das Mehrgenerationenhaus in einem Gespräch, zu dem die CDU in den Stadtteil West eingeladen hatte. Das MGH gebe durch vielfältige Angebote Impulse und schaffe Verbindendes im Stadtteil.

Fragen und kritische Beiträge waren erwünscht und wurden der Reihe nach an die Pinnwand geheftet. Die CDU wollte zuhören.

Unter der Moderation des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU, Sascha Lakinger, kamen viele Anliegen des Straßenverkehrs zur Sprache. Ein Besucher  beklagte, in den Wohnstraßen von West werde von einigen Autofahrern viel zu schnell gefahren, teilweise werde auch der Bürgersteig befahren. Dabei würden oft Schulkinder gefährdet.

Es besteht der Wunsch, dass öfter eine Geschwindigkeitsmessung durchgeführt wird.  Schwierigkeiten werden bei der Ausfahrt von Lidl gesehen, weil die Binger Straße stark frequentiert sei und schnell befahren werde. Berichtet wurde auch, dass Linksabbieger am Roten Turm gelegentlich auch bei Rot fahren. Die CDU wies darauf hin, dass eine Verkehrsüberwachung rund um die Uhr nicht möglich sei. Bürgermeisterin Breyer will aber alle Anliegen mit dem Ordnungsamt besprechen.

Eine Besucherin aus Sporkenheim beklagte sich, dass dort kein Behindertenparkplatz ausgewiesen sei. Bürgermeisterin Eveline Breyer sage eine Prüfung zu. Wenn ein Bedarf bestehe, werde es auch eine Lösung geben.

Wann denn der Autobahnanschluss Mitte gebaut werde, wollte ein Besucher wissen, der sich von ihm eine Entlastung des Stadtteils verspricht. Eveline Breyer konnte mitteilen, dass er in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen ist, der Zeitpunkt der Realisierung aber noch unbekannt ist.

Eine weitere kritische Anmerkung betraf die Ablagerung von Müll rund um den Wertstoffcontainer. Man wünscht sich, dass dort wohnende Asylbewerber mehr auf die bestehenden Regeln hingewiesen werden. Bürgermeisterin Breyer berichtete, dass es hierzu eine vertragliche Vereinbarung über die Betreuung durch einen sozialen Dienst gebe. Sie wolle der Beschwerde aber nachgehen.

Bauliche Verdichtungen im Stadtteil West werden von einigen Bürgerinnen und Bürgern als  Nachteil empfunden, auch wenn sie den Bedarf an zusätzlichem Wohnraum anerkennen. Große Geschosswohnungsbauten würden nicht zu Bereichen mit kleinteiliger Bebauung passen.

Fraktionsvorsitzender Hans-Richard Palmen bedankte sich für die vielen Beiträge. Nur wenn man weiß, „wo der Schuh drückt, kann man gute Kommunalpolitik machen“, so Palmen.

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