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CDU hört-zu-Veranstaltung - 51 Fragen zu Ober-Ingelheim

Bei spätsommerlicher Wärme fand die nächste Zuhör-Veranstaltung der CDU auf dem neuen Platz vor dem Stadtteilhaus Ober-Ingelheim im Freien statt. Eine Premiere, wie die CDU mitteilt. Gleich 51 Fragen und Anregungen brachten die zahlreich erschienen, diskussionsfreudigen Besucher an. Gegen Ende der Veranstaltung entstand im Licht der umliegenden Laternen und beim Plätschern des Brunnens eine romantische Atmosphäre.

Es standen Verkehrsfragen im Vordergrund, gefolgt von Fragen zum Marktplatz, der Gestaltung des gewachsenen Ortsbildes, der Grüns in der Stadt und des Baugebietes Münchborn. Auf die Frage nach der Verbesserung der Verkehrssicherheit auf dem Marktplatz konnte Bürgermeisterin Eveline Breyer  mitteilen, dass aktuell ein Verkehrssicherheitskonzept ausgearbeitet und auf den beabsichtigten Neubau der Präsident-Mohr-Schule abgestimmt werde. Um die künftige Bedeutung von Autos ging es in einem weiteren Fragebündel. Eine Gewerbetreibende hielt einen völligen Verzicht auf das Auto für unrealistisch, da alle Geschäftsleute auch Kunden aus der Umgebung brauchten, um zu existieren. Eveline Breyer wies auf das zum 01.12.2019 vorgesehene verbesserte Buskonzept hin, welches es Vielen erlaube, das Auto einmal zu Hause zu lassen. Dennoch ist auch nach ihrer Meinung das Auto zurzeit nicht verzichtbar.

Die Stärkung des Marktplatzes bewegte viele Gemüter. Hierzu Sascha Lakinger: „Die Erhaltung des Marktplatzes für kleine Einkäufe, Arzt- und Apothekenbesuche sowie die Gastronomie ist für die CDU von größtem Wert“. Zum Wunsch von Teilnehmern, das Angebot auf dem Marktplatz weiter zu verbessern, vertrat er die Auffassung: „Die CDU will, dass die Bedingungen für die Angebote verbessert werden. Angebotserweiterungen können nur von Gewebetreibenden kommen“. Bessere Rahmenbedingungen sieht Lakinger in der Erweiterung des Parkplatzangebots, wie es auch mehrere Teilnehmer wünschten. Die CDU-Fraktion habe für den Haushalt 2019 Mittel angemeldet, mit denen die Planungen für ein Parkdeck unter dem Vorplatz der Präsident-Mohr-Schule ermöglicht werden können. Der Antrag sei von den anderen Fraktionen angenommen worden.

Michael Fleckenstein konnte mit einer von ihm angefertigten  Machbarkeitsstudie für das Parkdeck aufwarten. Fleckenstein: „Das Gefälle der Hammergasse erlaubt es, mit vergleichsweise geringem Aufwand zwei Parkebenen unter dem Platz zu bauen“. Fleckenstein verspricht sich hierdurch eine Verbesserung für den Einzelhandel und eine Entlastung bei Veranstaltungen. Die CDU ist sich sicher, dass ein Parkdeck machbar ist und will, dass der Planer der Stadt das Projekt im Rahmen der Planungen der Präsident-Mohr-Schule berücksichtigt. Dabei soll die Schulwegsicherheit genau beachtet werden.

Zum Baugebiet Münchborn, so Lakinger, vertritt die CDU eine klare Haltung: „Es muss kommen, um das knappe Angebot an Bauland zu verbessern. Wir sind überzeugt, dass das Baugebiet an die Verlängerung des Neuwegs außerhalb der bebauten Ortslage angebunden werden soll“.

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