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Neuer Markt soll Europaplatz heißen

Nach Auffassung der  CDU-Fraktion soll der Stadtrat beschließen, dass Neue Markt künftig den Namen Europaplatz trägt, dies berichtete Vorsitzender Hans-Richard Palmen aus der jüngsten Sitzung seiner Fraktion. Der Stadtrat soll damit eine Alternative zum Vorschlag der SPD erhalten, die ihn „Platz der Menschenrechte“ nennen möchte.

Nach Meinung des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Sascha Lakinger findet die sehr konkrete Idee der europäischen Einigung aufgrund der Städtepartnerschaften seit vielen Jahren in Ingelheim breite Unterstützung. „Unsere Stadt und ihre Bürgerinnen und Bürger haben deshalb schon seit Langem viele Freunde in Großbritannien, Frankreich, Italien und in Polen“, so Lakinger.

Manfried Bajorat macht darauf aufmerksam, dass vor dem Neubau des WBZ  sich in dessen östlichen Bereich Wegweiser in Richtung unserer Partnerstädte mit Angaben zur Entfernung befunden haben. „Ein kleiner Partnerschaftsplatz“, wie er meint. Die Gäste aus unseren Partnerstädten hätten diesen kleinen Platz immer als Zeichen des Willkommens und der Begrüßung gedeutet.

Wegen nationaler Egoismen und Rechthaberei in einigen Staaten der EU ist das europäische Einigungswerk nach Auffassung der CDU-Fraktion gefährdet. Das voraussichtliche Ausscheiden Großbritanniens aus der EU stelle zudem einen großen Verlust für die Europäische Union dar.

Das Werk der europäischen Einigung sei gerade jetzt, wo die bisherige Führungsmacht der westlichen Welt in erster Linie ihre eigenen Interessen verfolgt, existenznotwendig für die europäischen Staaten, hebt Hans-Richard Palmen hervor.

 „Indem wir dem Platz vor unserem Rathaus den Namen „Europaplatz“ geben, wollen wir ein Zeichen setzen, dass wir die europäische Einigung für unumkehrbar halten und wir mit Herz und Tatkraft daran mitwirken wollen, dass Europa sich friedlich und zum Wohl der hier lebenden Menschen weiter entwickelt“, ergänzt Sascha Lakinger“.

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