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Die CDU sieht die Unimed nach wie vor in der Verantwortung für das Ingelheimer Krankenhaus, so CDU-Fraktionsvorsitzender Hans-Richard Palmen. Sie habe mit 90% der Anteile den dominierenden Einfluss an der Krankenhausgesellschaft und könne sich deshalb nicht einfach verabschieden, als sei nichts gewesen. „Das ist verantwortungslos gegenüber den Mitarbeitern, unseren Bürgerinnen und Bürgern und dem Stadtrat“, so Palmen.

Zudem habe die UniMed ohne jede Möglichkeit einer Mitwirkung der Stadt die Betriebsführung ausgeübt. Die Stadt sei im Gegensatz zur Unimed nicht in der Lage, ein Krankenhaus zu führen. Wenn sie nach nur gut einem Jahr sage, „Wir haben es probiert, es hat halt nicht funktioniert“, werde auch das Land seiner Verantwortung gegenüber der Bevölkerung nicht gerecht. Immerhin ist das Land  Träger der Unimed.

Die UniMed hat vor Ihrer Übernahme des Ingelheimer Krankenhauses von Agaplesion im November 2017 einen Geschäftsplan vorgelegt, in dem von „signifikanten Synergiepotentialen zwischen dem Krankenhaus Ingelheim und der Unimed“ die Rede war. Weiter hieß es in dem Papier der Unimed, dass „mit dem Standortkonzept von Anbeginn an positive Betriebsergebnisse“ erwirtschaftet werden könnten, erläuterte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sascha Lakinger.

„Für die CDU steht fest, dass das Konzept der Übernahme erfolgversprechend war, es haperte allerdings an der Umsetzung“, so Manfried Bajorat. Aus dem Bericht der AZ vom 24.1. ergibt sich für die CDU-Fraktion, dass die ständig wechselnde Geschäftsleitung des Krankenhauses das Konzept in wesentlichen Teilen nicht umgesetzt hat. Auch weitere Fehler seien bei der Übernahme gemacht worden. So habe sich die Übernahme um 10 Monate verzögert, weil seitens des Aufsichtsrates der UniMed immer neue Fragen aufgeworfen wurden. In dieser Zeit sei es mit dem Krankenhaus nochmals bergab gegangen.

Die CDU signalisierte Bereitschaft mitzuwirken, dass der UniMed ein weiterer, noch festzulegender Betrag angeboten wird, damit sie ihrer vertraglichen Verpflichtung nachkomme, das Ingelheimer Krankenhaus mindestens bis Ende 2030 zu betreiben. Die medizinische Versorgung habe aufgrund des Einsatzes der Unimed einen guten Ruf. Deshalb sei es nicht zu verantworten, bereits nach einem Jahr aufzugeben.

Ingelheim, den 28.01.2019

 

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Mit einem 25-seitigen Wahlprogramm für die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 geht die CDU Ingelheim in den Wahlkampf. Richard Palmen, der langjährige Fraktionsvorsitzende der CDU im Stadtrat saß der Programm-Kommission vor und erklärte: „Wir haben uns über ein Jahr mit der Erstellung unseres Wahlprogramms beschäftigt. Die Inhalte basieren auf hunderten von Gesprächen auf unserer Zuhör-Tour durch die zehn Ortsteile des bald fusionierten Ingelheims. Ein Reflektionsworkshop mit Bürgern, die nicht unmittelbar der CDU  nahe stehen und viele partei-internen Diskussionen um die richtige Zukunftsvision für unsere Stadt haben unsere Ideen zum Leben gebracht. Mit diesem Programm sind wir „nah am Menschen“.“

Das Parteiprogramm gliedert sich in vier Schwerpunkte. Der erste Schwerpunkt dreht sich um „Leben und Arbeiten“. Wichtige Themen sind hier bezahlbarer Wohnraum, eine maßvolle Innenverdichtung im Stadtbild und die zukunftsorientierte Entwicklung von Ingelheim als Wirtschaftsstandort.

Der zweite Baustein ist „Die Familienfreundliche Stadt“, wobei es um die Unterstützung von Familien in ihren unterschiedlichen Lebensmodellen geht. Wie möchte sich die CDU einsetzen für Kindertagesplätze, Senioren Wohngemeinschaften, Kurzzeit-Pflegeplätze und vieles mehr?

Ein weiterer Fokus ist auf Ingelheim als „Gesundheitsstadt“. Im Mittelpunkt steht dabei die geplante Vernetzung von Praxen und anderen Gesundheitsdienstleistern mit dem Ziel, die Gesundheitsversorgung weiter zu verbessern und das Gesundheitsbewusstsein zu fördern.

Schließlich listet die vierte Säule „Sichere Stadt“ alle Maßnahmen auf, die dazu dienen, dass alle Bürgerinnen und Bürger Ingelheim als sauber und sicher empfinden. Dazu gehören neben Maßnahmen zur Verkehrssicherheit auch die personelle Stärkung des Ordnungsamts und mehr Präsenz von Sicherheitskräften an kritischen Orten.

„Ein wesentliches Ziel ist für uns dabei auch, dass alle Mitbürger friedlich und respektvoll miteinander umgehen,“ erklärte Hubertus Stawik, der Vorsitzende des CDU Stadtverbands. „Wir wollen ein christliches Miteinander mit allen Nationalitäten und Religionen, die hier leben und arbeiten, die Erhaltung des Migrations- und Integrationsbüros und die Stärkung aller  Vereinigungen bei ihren Integrationsbemühungen.“ Das CDU Wahlprogramm für die Kommunalwahl am 26. Mai 2019 kann ab sofort von der website www.CDU-Ingelheim.de heruntergeladen werden.

Ingelheim, den 27.01.2019

 

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Die CDU möchte ein Wohnprojekt für Menschen mit Unterstützungsbedarf für Ingelheim, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Sascha Lakinger. „Dazu zählen betreutes Wohnen, und die Unterstützung von Alleinerziehenden. Eine Variante ist ein Konzept für Studenten,  die Wohnen und zugleich Betreuungsaufgaben übernehmen wollen.“ Die CDU-Fraktion hat deshalb bereits am 02.05.2016 einen Antrag gestellt, der mehrheitlich vom Stadtrat beschlossen wurde. Oberbürgermeister Ralf Claus gab in der jüngsten Stadtratssitzung bekannt, dass der Antrag nun endlich von der Verwaltung umgesetzt werden kann. Er hat einen Workshop zur Beratung angekündigt. Dies war Inhalt des 2016 gestellten CDU-Antrags: Gemeinsam ein Konzept entwickeln, in welcher Form und an welcher Stelle im Stadtgebiet Wohnraum für Menschen mit Unterstützungsbedarf geschaffen werden könnte. Als mögliche Konzepte wurden von der CDU verschiedene, bereits in anderen Orten umgesetzte Wohnkonzepte in die Diskussion eingebracht. Auch eine „Wohnen für Hilfe“ Konzeption kann nach Auffassung der CDU-Fraktion in einem solchen Wohnkonzept Berücksichtigung finden. Hier können Studierende oder auch Auszubildende gegen Unterstützungsleistungen anderer Bewohner vergünstigt wohnen. Leider wurde der Antrag, der bei Enthaltung der SPD-Fraktion einstimmig beschlossen wurde, mit dem Hinweis auf das noch ausstehende Wohnanalyse Gutachten bis heute nicht weiterverfolgt. „Umso mehr freut es uns, dass auch aus Reihen der SPD nun Zustimmung zum Antrag der CDU-Stadtratsfraktion zu erkennen ist“, so Lakinger.

Ingelheim, den 26.01.2019

 

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Ein Antrag der CDU in der letzten Sitzung des Stadtrates galt Personen, die auf einer Ruhebank in Not geraten. „Sie sollen bei einem Notruf angeben können, wo sie sich befinden. Gerade in der Aufregung infolge einer Notsituation sind klare Angaben notwendig, damit schnell geholfen werden kann“, so Sascha Lakinger, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU. Dazu soll auf  Ruhebänken  ein Schild mit einer Nummer angebracht werden. Die zuständige Leitstelle soll die GPS-Koordinaten dieser Nummern registrieren.

Für die CDU ist die Sicherheit der Bürger von hoher Bedeutung, so Manfried Bajorat und ergänzt „Der Standort der in Not geratenen Person ist eine sehr wichtige Information an Rettungskräfte oder die Polizei, um schnelle Hilfe leisten zu können“. Es handele sich um eine einfache und kostengünstige Maßnahme, die in Not geratenen Personen hilft, gleich um welchen Personenkreis es sich handelt.

Der Stadtrat fand den Vorschlag gut, wollte aber noch einmal darüber beraten, wie viele und welche und der Ruhebänke nummeriert werden sollen. Daher wurde soll der Antrag zuerst im Ausschuss beraten werden.

Hans Christian Fröhlich aus Heidesheim-Wackernheim konnte in Erfahrung bringen, dass die Umsetzung auch von Anfang an auf die Verbandsgemeinde erstreckt werden soll.

„Eine wichtige Aufgabe aus Sicht der CDU ist es, bezahlbaren Wohnraum und Wohneigentum zu schaffen. Denn die Nachfrage ist weit größer als das Angebot und viele Menschen müssen weite Strecken zu ihrem Arbeitsplatz in Ingelheim zurücklegen. Dies ist sicher nicht umweltschonend. Außerdem müssen diese Menschen hohe Mieten zahlen.

Wir brauchen private Bautätigkeit und zudem den Wohnungsbau der stätischen Wohnungsbaugesellschaft WBI.

Ohne neue Wohngebiete wird es nicht möglich sein, den Wohnungsbedarf auch nur annähernd zu decken. Deshalb arbeiten wir auf neue Wohngebiete wie den Münchborn hin.

Hier steht noch das Artenschutzgutachten aus. Überlegungen, wie eine tatsächliche Bebauung sicher gestellt werden kann, müssen zu Ende geführt werden.

Wichtig ist aber, dass der Bebauungsplan am Ende im Stadtrat eine Mehrheit findet.

Wir wissen durch Gutachten, dass zur Bedarfsdeckung auch weitere Innenverdichtungen erforderlich sind.

Bei der Innenverdichtung müssen wir jedoch realistisch sein und sensibel vorgehen.

Eine Wiederholung massiver Interessenkonflikte wie in der Obentraut-Straße in Großwinternheim müssen wir künftig vermeiden.

Wichtig ist uns auch, dass im nächsten Jahr geklärt wird, wo und wie mindestens eine Einrichtung für Betreutes Wohnen oder Service-Wohnen realisiert wird, damit geplant und gebaut werden kann.

Wir meinen, dass beim geplanten Neubau der Präsident-Mohr-Schule eine Verbesserung der Parkplatzsituation erreicht werden sollte.  Wir sind sicher, dass eine Tiefgarage möglich ist. Dies soll nun untersucht werden. Dabei ist auf den Erhalt des Spielplatzes zu achten.

Schon lange wird ein Bürgerhaus in Nieder-Ingelheim diskutiert. Wir meinen, dass nunmehr die Verhandlungen mit der Gemeinde St. Remigius und ggf. mit der Saalkirchen Gemeinde abgeschlossen werden sollten, damit die Planungen erfolgen können.

Eine unendliche Geschichte ist auch die von der CDU vorgeschlagene Familienwiese auf der Jungaue. Nachdem eine weitere Bürgerversammlung durchgeführt wurde, sollte einer Realisierung nichts mehr im Weg stehen.

Wir hoffen sehr, dass im nächsten Jahr auch die Planungen für das Museum voran kommen werden. Wir unterstützen ein Konzept, welches einen Neubau auf der Fläche der Alten Feuerwache vorsieht.

Wir freuen uns, dass heute der Stadtrat unserem Vorschlag zustimmen wird, die Stelle eines Wirtschaftsförderers / City-Managers neu zu besetzen. Beispielsweise sollte er die Kooperationen der im Stadtzentrum ansässigen Einzelhändler und Dienstleister unterstützen, damit die Potentiale voll genutzt werden können. Er soll auch Unternehmen beraten und Ansiedlungen mit hochwertigen Arbeitsplätzen bewirken.

Die Änderungsanträge der Fraktionen der SPD und der FWG/Grünen, nämlich die Förderung des Ankaufs eines neuen Kühlfahrzeugs des Brotkorbes und die Erhöhung der Förderung des Mainzer Frauenhauses um 4.000 € wie auch die Schaffung der Stelle eines Feldschützen

unterstützen wir.

Wir weisen aber darauf hin, dass ein Feldschütz gar nichts machen kann außer Anzeigen schreiben, wenn wir keine Gefahrenabwehrverordnung haben. Wir würden uns freuen, wenn der Stadtrat unserem Vorschlag zu Einführung der Gefahrenabwehrverordnung endlich zustimmen würde.

Nach Aussagen des Oberbürgermeisters wird Ende 2019 fast die ganze dann vergrößerte Stadt mit schnellem Internet versorgt sein. Leider gibt es seitens der Netzbetreiber keine Zusagen darüber, dass die gewerblichen Nutzer mit ausreichend schnellen Übertragungsraten versorgt sein werden. Wir wünschen uns, dass die Verwaltung hier ggf. vermittelnd eingreift.

Zu Schluss möchte ich bitten, einmal zu prüfen ob man den Wassertisch auf dem Stadtplatz mit Kräutern bepflanzen kann. Dies würde als Anregung für Privatgärten dienen und demonstrieren, dass Kräutergärten wertvolle Bienenweiden sind, gut duften und schön sind.

Der Haushalt berücksichtigt bekanntlich die Fusion mit Heidesheim und Wackernheim im nächsten Jahr. Beispielsweise im Bereich Personal und Organisation (aber auch durch die Vorfinanzierung der restlichen Arbeiten an der Burg Windeck).

Wir bitten nicht zu vergessen, dass nur geringe Mittel erforderlich sind, eine kurze Strecke des vorhandenen Radweges zwischen Ingelheim und Wackernheim so zu befestigen, dass er auch bei schlechtem Wetter befahrbar ist. Es würde genügen, wenn man den Weg mit Rasengittersteinen belegen würde, wenn Gründe des Landschaftsschutzes gegen eine andere Befestigung sprechen.

Von den Heidesheimern und Wackernheimern können wir übrigens lernen, dass es auch manchmal mit suboptimalen Lösungen sehr gut geht.

Wie in jedem Jahr bitte ich darum, den Haushalt jedes Jahr ein wenig übersichtlicher und nutzerfreundlicher aufzubauen. Auch dieses Jahr sind wir damit voran gekommen.

Ich bedanke mich bei den Mitarbeitern  und Mitarbeiterinnen der Verwaltung für ihre mit Fleiß und Sorgfalt erarbeiteten umfangreichen Berichte, Übersichten und Beschlussvorlagen.

Wir werden dem Haushalt in seiner vorgelegten Fassung zustimmen“.