Ein besonderer Moment für die Stadt Ingelheim: Eveline Breyer hat nach 14 Jahren im Amt der Bürgermeisterin offiziell ihre Ernennung zur Oberbürgermeisterin angenommen. Nach einem engagierten und erfolgreichen Wahlkampf, den sie mit einem starken Ergebnis von 55,8 Prozent der Stimmen für sich entscheiden konnte, unterzeichnete sie im Beisein der Mitglieder des Stadtrats feierlich ihre Ernennungsurkunde.
Der große Saal des Weiterbildungszentrums war bis auf den letzten Platz gefüllt. Zahlreiche Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Vereinsleben waren gekommen, um diesen bedeutenden Anlass gemeinsam zu feiern. Zu den ersten Gratulanten auf der Bühne zählten Pfarrer Feuerstein sowie seine evangelische Kollegin. Während des Segensgebets herrschte eine spürbare und beeindruckende Stille im Saal.
In seiner Ansprache übergab Oberbürgermeister a.D. Ralf Claus symbolisch sein Amt und wünschte Eveline Breyer alles Gute und viel Erfolg für ihre zukünftigen Aufgaben. Für die im Stadtrat vertretenen Fraktionen sprach der CDU-Fraktionssprecher Sascha Lakinger seine Glückwünsche aus. Er betonte seine große Zuversicht, dass unter ihrer Führung die Zusammenarbeit der Fraktionen weiterhin harmonisch, zugleich aber auch konstruktiv und kritisch gestaltet werde.
Mit Eveline Breyer an der Spitze blickt Ingelheim optimistisch in die Zukunft.
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Die Senioren Union CDU Stadtverband Ingelheim veranstaltete im WBZ Ingelheim am 20.03.2024 einen Vortrag über „Einsamkeit im Alter“. Die Vorsitzende, Hannelore Weeber, eröffnete die Veranstaltung und betonte, dass mittlerweile auch Jugendliche davon betroffen sind und dies durch eine internationale Studie belegt wird. Sowohl Frau Bürgermeisterin Eveline Breyer als auch Herr Thomas Barth, MdL, betonten in ihren Grußworten, dass sehr viele kommunale Dienstleistungsangebote in Ingelheim und im Landkreis Mainz-Bingen der zur“ Volkskrankheit“ werdenden Einsamkeit entgegen wirken können, wie z.B. das breit gefächerte Angebot des Mehrgenerationenhauses, die Lieferung von „Essen auf Rädern“, die Arbeit der „Quartierskümmerer“. Als Referentin war Frau Anette Moesta, MdL, eingeladen. Ihr Credo war, dass nur durch kommunale Strukturen das Einsamkeits-Phänomen gemindert werden kann. In diversen Beispielen zeigte sie auf, wie sich Menschen untereinander helfen und Fürsorge tragen könnten. Die fortschreitende Digitalisierung reduziert die Gemeinsamkeit, persönliche, selbstbestimmte Aktivitäten beleben. Aktivitäten im Miteinander beleben.


