Die CDU-Fraktion will kritische Fahrzeugbegegnungen in der Grundstraße vermeiden. Dadurch soll es zu weniger Abgasen und Lärm kommen, so CDU-Fraktionsgeschäftsführer Michael Beaury im Stadtrat.
Es habe sich gezeigt, dass es erforderlich ist, die derzeitige Einteilung der Parkplätze zu ändern, da es immer wieder zu kritischen Fahrzeugbegegnungen und unnötigen Verkehrstaus komme. Grund hierfür seien die teilweise zu lang gehaltenen Markierungen der Parkbuchten. Für Busse und LKW’s ist nach Auffassung der CDU die Möglichkeit, bei auftretendem Gegenverkehr auszuweichen oder zurückzusetzen, bedingt durch die langen Parkbuchten, stark eingeschränkt.
Durch Gegenverkehr treten insbesondere in Zeiten stärkerer Verkehrsbelastungen Blockaden auf, die nur durch das Zurücksetzen mehrerer Fahrzeuge und unter Benutzung der Gehwege aufgelöst werden können. Dies erzeuge Lärm und Abgase zu Lasten der Anlieger.
Einige Anwohner sind nicht in der Lage, ihre Fahrzeuge auf ihren Grundstücken abzustellen. Das ist nach Auffassung des CDU-Fraktionsvorsitzenden Hans-Richard Palmen bei allen Verbesserungsmaßnahmen zu berücksichtigen.
Nach einer Begehung der Grundstraße durch eine Arbeitsgruppe der CDU wurden die neuralgischen Punkte identifiziert und dokumentiert. Durch die von der CDU vorgeschlagenen Änderungen gehen letztendlich nur 3 Parkplätze verloren.
Diese Maßnahmen führen jedoch nach Auffassung von Michael Beaury zu einer deutlichen Entspannung des Verkehrsflusses und vermeiden Lärm und Abgase.
Die Verwaltung erklärte in der Ratssitzung am 20.2.2017, sie werde den Vorschlag der CDU spätestens im April im Bau- und Planungsausschuss zur Beratung stellen.


In ihrem Neujahrsgruß an die Mitglieder der CDU Ingelheim stellte die Landtagsabgeordnete Dorothea Schäfer den Erhalt des Ingelheimer Krankenhauses in den Mittelpunkt ihrer Ansprache. Das Krankenhaus sei für die Grundversorgung wie auch für den ärztlichen Bereitschaftsdienst außerordentlich wichtig. Sie hofft, dass bald eine Abstimmung aller Mainzer Ministerien zur Übernahme des Krankenhauses durch die Universitätsmedizin erfolgt, damit seine Zukunft gesichert wird.
10,6Mio € ohne Mehrwertsteuer und ohne Grundstückskosten sind nach Meinung der CDU nicht erforderlich, um im ehemaligen Winzerkeller eine attraktive Vinothek und einer gehobenen Ansprüchen gerecht werdende Gastronomie mit Veranstaltungsräumen zu realisieren. Der Stadtrat hat nach Mitteilung des stellvertretenden CDU-Fraktionsvorsitzenden Sascha Lakinger vor einem Jahr aufgrund einer fortgeschriebenen und optimierten Kostenberechnung 9,3 Mio. € bewilligt und dabei eine Kostenerhöhung von 1,3 Mio. € netto mitgetragen. Dies ist schon damals der CDU-Fraktion nicht leicht gefallen. Dabei durfte, so Lakinger, der Rat davon ausgehen, dass dieser Betrag auch ausreichen würde. Die Planer hätten vor der Sitzung des Stadtrates ausdrücklich erklärt, der Bedarf sei konservativ gerechnet. Der Projektsteuerer zeigte zudem Einsparmöglichkeiten auf, die nach Auffassung der CDU als Puffer hätten verwendet werden können.