
Genau ein Jahr vor dem offiziellen Fusionstermin veröffentlicht die CDU den ersten Stadtplan der neuen Stadt Ingelheim „Unser gemeinsames Ingelheim – ab 1. Juli 2019“. Alle Straßen der 10 Orte (Groß-Winternheim, Ober-Ingelheim, Nieder-Ingelheim, Ingelheim-West, Frei-Weinheim, Sporkenheim, Wackernheim, Heidesheim, Heidenfahrt und Uhlerborn) sind darauf zu finden. In den nächsten Tagen wird der Plan an jeden Haushalt verteilt werden.
ZUHÖREN. GANZHEITLICH DENKEN. GESTALTEN.
„Vor rund 10 Jahren haben wir schon einmal einen Stadtplan aufgelegt“, erklärt Ideengeber Sascha Lakinger, stellvertretender Fraktionsvorsitzender. „Da er damals gut angenommen wurde und viele ihn als äußerst nützlich empfunden haben, wollten wir mit Blick auf die Fusion im Juli 2019 einen Plan der neuen Stadt Ingelheim zur Verfügung stellen“, erläutert CDU-Vorsitzender Hubertus Stawik die Absicht. „Zusammenwachsen und sich besser kennen lernen. Dabei soll auch ein simpler Stadtplan helfen.“
10 ORTE – EINE HEIMAT
So unterschiedlich die zehn Orte auf den ersten Blick erscheinen –sie passen zusammen! Der Fraktionsvorsitzende Hans-Richard Palmen meint: „Denn auch das heutige Ingelheim ist eine Stadt der Orte. Von ihrer Geschichte und ihrer Tradition her passen die Orte der heutigen Verbandsgemeinde Heidesheim – Wackernheim gut mit ihnen zusammen.“ Die CDU von Ingelheim, Heidesheim und Wackernheim hat sich im März 2017 zusammengeschlossen und arbeitet seitdem bereits an vielen gemeinsamen Anliegen vor Ort. „Die CDU möchte den Charakter wie auch die örtlichen Strukturen erhalten“, sagt Eveline Breyer, Ingelheims Bürgermeisterin. „Seit Mai besuchen wir mit einer Zuhör-Tour jeden Stadtteil und führen Gespräche, um das Zusammenwachsen zu fördern und zu erfahren, was die Menschen ganz persönlich vor Ort bewegt.“ Damit handelt die CDU nach dem Prinzip: Zuhören. Ganzheitlich denken. Gestalten. Die CDU hat deshalb auch eigens einen Vereinsbeauftragten ernannt, an den sich alle wenden können: Peter Geisenhof (
Entwickelt wurde der Stadtplan gemeinsam von der CDU Ingelheim mit der Druckerei Wolf. Die Bilder stammen vom Ingelheimer Fotografen Rainer Oppenheimer.

„Wir bedauern sehr, dass es zumindest zunächst keine Gefahrenabwehrverordnung in Ingelheim geben wird“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Hans-Richard Palmen. Im Haupt- und Finanzausschuss am 5.6.2018 warb Palmen für das Anliegen der CDU: „Mein Ziel ist es, Sie davon zu überzeugen, dass eine Gefahrenabwehrverordnung den Bürgern mehr Sicherheit und mehr Sauberkeit bringen wird und Sie keine Sorgen zu haben brauchen vor einer Gängelung freier Bürger“.
Einstimmig wurde Eveline Breyer am 17. Mai zur OB Kandidatin der CDU für die Oberbürgermeister-Wahl in 2019 nominiert. Hubertus Stawik, der Ingelheimer CDU Vorsitzende, beglückwünschte die Kandidatin zur Wahl und versprach einen fairen Wahlkampf. „Für mich buchstabiert sich Evi als ehrlich, vorbildlich fleißig, ideologiefrei.“ Sie sei eine „echte Ingelheimerin“ und werde dafür Sorge tragen, die nach der Eingemeindung von Heidesheim und Wackernheim 10 Stadt- und Ortsteile weiter nach vorne zu bringen. 

Im Rahmen ihrer „ZuhörTour“ machte die CDU Ingelheim diesmal im Ratssaal der Verbandsgemeinde Heidesheim Station. Nachdem das letzte Bürgergespräch der „ZuhörTour“ im April in Wackernheim gut besucht war, konnten der CDU Vorsitzende Hubertus Stawik und Bürgermeisterin Eveline Breyer knapp 30 interessierte Bürger begrüßen. Durch das gewählte Workshop-Format wurden schnell viele Themen, die die Bürger konkret bewegen, zusammengetragen und in einer anschließenden von Dominik Schleuss geführten Moderationsrunde diskutiert. Hierbei hatten die Bürger dann auch Gelegenheit, die Sichtweise der CDU Ingelheim bei anwesenden Ratsmitgliedern und Amtsträgern zu erfahren und konkret nachzufragen.
wohl gehört, auch wenn es keine Ausschüsse dort mehr gäbe, sei die Beratung doch sehr wichtig. Die Schaffung eines Bürgerbüros als erste Anlaufstelle in Wackernheim und Heidesheim sei beschlossen, über die Öffnungszeiten und Besetzung müsse noch geredet werden.
Mehrere Besucher fragten nach den neuen Fördermöglichkeiten für Vereine durch die „wohlhabende“ Stadt Ingelheim. Insgesamt hat Ingelheim derzeit weit über eine halbe Million Euro pro Jahr im Haushalt für Vereinsförderung. Im Zuge der Fusion ist von einer Erhöhung dieses Budgets auszugehen. Irene Hilgert und Eveline Breyer stellten die einzelnen Fördermöglichkeiten für Sport und Kulturvereine vor, wo die Stadt einzelne Aktivitäten mit Zuschüssen von 10-50% unterstützt. Auf der Homepage der Stadt Ingelheim finden sich hierzu vertiefende Informationen. Um Vereine nachhaltig zu unterstützen, hat die CDU Ingelheim mit Peter Geisenhof aus Heidesheim einen ehrenamtlichen Ansprechpartner bestellt, der mit Rat und Tat den Vereinen zur Seite stehen wird.