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05.12.2016 - Die Nutzungsmöglichkeiten der P+R-Parkplätze überprüfen

Eingereicht am: 05.12.2016
Antragsteller: Palmen, Hans-Richard
Dem Antrag zugestimmt: CDU

die CDU-Fraktion bittet Sie, den nachfolgenden Antrag auf die nächste Sitzung desStadtrates zu setzen:

Der Stadtrat bittet die Verwaltung, die Nutzungsmöglichkeiten der im Parkhaus am Bahnhof für Bahnreisende vorgesehenen P+R-Parkplätze zu überprüfen und in Gesprächen mit der Bahn auf Verbesserungen, wie sie aus der Begründung ersichtlich sind, hinzuwirken.

Begründung:

Im Vorfeld der Befassung des Stadtrats mit der Entscheidung, am Parkhaus beim Bahnhof in Ingelheim die Nutzungsmöglichkeiten mittels EC-Karte einzuschränken (Vorl.-Nr. 14-19/0597, dort Nr. 6), hat die CDU-Fraktion die Thematik erörtert. Dabei hat sich gezeigt, dass ein Teil der Zugreisenden nur unter erheblichen Schwierigkeiten die für sie vorgesehenen Parkplätze im Parkhaus am Bahnhof in Anspruch nehmen kann.

Ausweislich der Deutschen Bahn handelt es sich bei dem Parkhaus am Bahnhof in Ingelheim nicht um ein sog. Park&Rail-Parkhaus. d. h., Park&Rail-Parktickets können nicht zusammen mit den Bahn Karten online gebucht werden. (Dies wurde auf mündliche Nachfrage im Reisezentrum der Deutschen Bahn Ingelheim am 24.10.2016 damit erklärt, dass es sich lediglich um von der Stadtverwaltung zur Verfügung gestellte Parkplätze handele.)

Auch in dem onlinegeführten Verzeichnis der Deutschen Bahn[2] ist das Parkhaus nicht gelistet mit der Folge, dass für die Reisenden keinerlei Möglichkeit besteht, online eine Parkmöglichkeit im Parkhaus zu reservieren.

Generell finden sich im Internet keinerlei nähere Informationen zur Nutzung des Parkhauses am Bahnhof für die von den Reisenden der Deutschen Bahn in Anspruch genommenen Ebenen.

Parktickets können:

  1. ausschließlich im Reisezentrum Ingelheim, Bahnhofstraße 1, 55218 Ingelheim zum Tagespreis von 1,30 € erworben werden,
  2. nur mit Buchung oder gegen Vorlage eines gültigen Bahntickets
  3. und das Ganze schließlich nur zu den Öffnungszeiten des Reisezentrums, also:

Mo      06:00 – 15:00 / 15:30 – 20:00 Uhr

Di.-Fr. 07:30 – 12:30 / 13:30 – 17:30 Uhr

Sa.      09:45 – 15:00 Uhr

So.      09:45 – 15:00 Uhr

Anderenfalls besteht keinerlei Möglichkeit, eine Parkberechtigung für Zugreisende im Parkhaus am Bahnhof zu erwerben!

Für viele Zugreisende bedeutet die vorbeschriebene Situation, dass sie mit ihrem Pkw zunächst einen Parkplatz aufsuchen und feststellen, dass sie dort kein Parkticket erwerben können. Dann sind sie gehalten, in den Bahnhof zu gehen und beim Kartenschalter (sollte dieser überhaupt geöffnet haben) ein Parkticket zu erwerben. Danach müssen Sie mit dem Parkticket wieder in das Parkhaus gehen und dieses in ihren Pkw legen, um dann erneut den Bahnhof aufzusuchen, um hoffentlich noch die avisierte Zugverbindung zu erreichen.

In aller Regel sind diese Umstände dem Parkplatz suchenden Reisenden, der nicht zugleich Dauerpendler ist, nicht bzw. nicht vollständig bekannt, weswegen er aus Zeitnot oder weil der Kartenverkauf gerade geschlossen hat, gehalten ist, die von der Stadt Ingelheim verwalteten Parkplätze in den oberen Etagen oder andere frei verfügbare Parkplätze anzufahren und den zusätzlichen Mietpreis für den Parkplatz billigend in Kauf

zu nehmen, wobei die fälligen Gebühren leicht über dem Fünffachen der vorgesehenen Gebühren liegen können. Damit fallen die politisch gewollten Nutzungsanreize für die Nutzung der Bahn teilweise weg.

Angesichts der zunehmenden Parkplatzauslastung der Ingelheimer Parkplätze erscheint der vorbeschriebene Zustand nicht auf Dauer hinnehmbar. Gerade außerhalb der Arbeitszeiten der Tagespendler stehen die für Zugreisende vorgesehenen Parkebenen weitgehend leer, was ebenfalls unbefriedigend erscheint. Dadurch sind Nachteile für alle Parkplatznutzer zu besorgen, weswegen Handlungsbedarf besteht.

Die Stadtverwaltung wird ersucht, durch Gespräche mit der Bahn eine Verbesserung der dargestellten Parksituation für Zugreisende zu bewirken. Dabei wird nicht verkannt, dass die Verantwortung für die Verwaltung der hier relevanten Parkplätze vor allem im Bereich der Deutschen Bahn liegt. Allerdings ist die Stadt Eigentümerin und es sollte dementsprechend ihr Anliegen sein, dass die vorhandenen Parkplätze auch tatsächlich rechtmäßig und ohne Inkaufnahme unverhältnismäßiger Aufwände widmungsgemäß genutzt werden können. Auch ist uns bekannt, dass es kurz nach der Errichtung des Parkhauses einen Fahrkartenautomaten mit Ausgabe von Parkberechtigungen gab, den die Bahn nach Ende einer Vertragslaufzeit gekündigt hat. Zwischenzeitlich sind aber bei der Nutzung von Onlinebestellungen  in allen Vertriebsbereichen gewaltige Innovationssprünge eingetreten, die zu der Hoffnung Anlass geben, dass auch die Bahn stärker auf die Anliegen der Nutzer Rücksicht nehmen wird.

Wir fordern daher die Stadtverwaltung auf, zeitnah dafür einzutreten, dass Berechtigte auch online ein gültiges Parkticket erwerben können, welches in Verbindung mit einem gültigen Zugticket zu einer Parkberechtigung führt. Zudem sollte eine Lösung gefunden werden, die es auch den Nutzern der Ticketautomaten der Regionalbetriebe ermöglicht, ein Parkticket rund um die Uhr zu erwerben.

Hans-Richard Palmen

04.07.2016 - Antrag Parkflächen in der Grundstraße

Eingereicht am: 04.07.2016
Antragsteller: Beaury, Michael
Dem Antrag zugestimmt: CDU

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die CDU-Fraktion bittet Sie, den nachfolgenden Antrag auf die nächste Sitzung des Stadtrates zu setzen:

Der Stadtrat bittet die Verwaltung, die Parkflächen in der Grundstraße so zu verändern, dass kritische Fahrzeugbegegnungen und unnötige Verkehrsstaus verbunden mit Abgasen und Lärm vermieden werden.

Begründung:

Es hat sich gezeigt, dass es erforderlich ist, die derzeitige Einteilung der Parkplätze zu ändern, da es immer wieder zu kritischen Fahrzeugbegegnungen und unnötigen Verkehrstaus kommt. Grund hierfür sind die teilweise zu lang gehaltenen Markierungen der Parkbuchten. Für Busse und LKW’s  ist die Möglichkeit, bei auftretendem Gegenverkehr auszuweichen oder zurückzusetzen, bedingt durch die langen Parkbuchten stark eingeschränkt.
Durch Gegenverkehr treten insbesondere in Zeiten stärkerer Verkehrsbelastungen Blockaden auf, die nur durch das Zurücksetzen mehrerer Fahrzeuge und unter Benutzung der Gehwege aufgelöst werden können. Dies erzeugt Lärm und Abgase zu Lasten der Anlieger.
Einige Anwohner sind nicht in der Lage, ihre Fahrzeuge auf ihren Grundstücken abzustellen. Das ist bei allen Verbesserungsmaßnahmen zu berücksichtigen.
Nach einer Begehung der Grundstraße durch eine Arbeitsgruppe der CDU wurden die neuralgischen Punkte identifiziert und dokumentiert. Durch die von uns vorgeschlagenen Änderungen gehen letztendlich nur 3 Parkplätze verloren.
Diese Maßnahmen führen jedoch zu einer deutlichen Entspannung des Verkehrsflusses und vermeiden Lärm und Abgase.

Michael Beaury

 

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